Kantonsschülerin/Kantonsschüler trifft VEK Mitglied
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl (zum Teil in Auszügen) an Erlebnisberichten von Schülerinnen und Schülern, welche einen Tag ein VEK-Mitglied treffen durften:
Am 04.03.2009 eilten wir mit gemischten Gefühlen zum Büro von Regierungsrat
Schmid. Ganz nach dem Motto „Morgenstund hat Gold im Mund“ empfing er uns
bereits um 7.00 Uhr. Nach herzlicher Begrüssung durften wir ihn auch schon
duzen. Martin informierte uns kurz über den Tagesablauf mit den zu behandelnden
Themen. Auch gab er uns die Möglichkeit, Fragen zu seinem überaus umfangreichen
Aufgabenbereich zu stellen.
Der erste Termin, dem Martin nachzugehen hatte, war bei der Kommission
für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Grossen Rates. Hier wurde über die
Auswirkungen der Finanzkrise auf den Kanton Graubünden als auch die Revision
des Steuergesetzes diskutiert. Seinerseits folgten auch Informationen zur
Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Kanton und
Gemeinden (Bündner NFA).
Nach der dreistündigen Sitzung begaben wir uns zügig zum Grossratsgebäude.
Die zweite Verpflichtung umfasste ein Referat zur Staatsrechnung bei der
Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Rates.
Um 12.15 Uhr gingen wir in die Mittagspause. Ein Restaurantbesuch war aus
Zeitgründen nicht möglich. Aber auch da wusste Martin Rat und wir wurden satt.
(Details zur Mittagspause werden nicht protokolliert)
Mit vollem Elan nahmen wir um 13.15 Uhr an der Vorbesprechung, Sitzung der
Verwaltungskommission der Kantonalen Pensionskasse und anschliessender
Besprechung mit einem Mitglied der Verwaltungskommission teil. Die Sitzung
erwies sich als sehr anspruchsvoll und erforderte das Mitdenken aller Mitglieder der
Kommission, damit die richtigen Entscheidungen getroffen werden konnten.
Am späten Abend führte uns Martin noch durch sein schönes, zeitgemässes Büro.
Mit ihm liessen wir die vergangenen 13 Stunden Revue passieren und bedankten
uns für den überaus spannenden, informationsreichen Tag.
Martin ist es gelungen, uns auf seine angenehme und unkomplizierte Art einen
interessanten Einblick in seinen Alltag als Regierungsrat zu gewähren. Nie hätten
wir erahnt, dass das Leben eines Regierungsrates derart stressig und arbeitsintensiv
sein könnte. Darum wünschen wir ihm auch für die Zukunft gute Gesundheit,
weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen bei der Bewältigung aller bevorstehenden
Aufgaben. Auf diesem Weg nochmals herzlichen Dank, Martin.
Des Weiteren gebührt auch ein grosser Dank dem Verein ehemaliger
Kantonsschüler, welcher uns diesen Tag überhaupt ermöglicht hat. Es war eine
einmalige Chance Martin zu treffen, worüber wir sehr dankbar sind.
Wir, Tanja Berner und Ursina Münger, besuchten am 22. Januar 2009 die
Tierarztpraxis von Dr. Rico Perl in Chur. Der Tag verlief für uns äusserst spannend
und vielfältig. Am Morgen kastrierte zuerst Herr Perl ein Chinchilla, anschliessend
konnten wir mit dem Praxispartner von Herrn Perl, Herr U. Iselin, zu den Grosstieren
gehen. Dabei konnten wir zuschauen wie Herr Iselin mit dem Ultraschall die
Gebärmutter der Kühe untersuchte. Ebenfalls wurde die Besamung der Kühe
durchgeführt. Notfallmässig mussten wir nach Peist, da ein Kalb an einer Kolik litt. Es
war in einem sehr schlechten Zustand, deshalb musste es vom Arzt eingeschläfert
werden. Dadurch wurde uns auch die traurige Seite dieses Berufs bewusst. Am Ende
des Morgens wurde auch ein Hund in die Tierarztpraxis eingewiesen, dessen Krallen
wahrscheinlich wegen dem harten Eis umgeknickt waren und was dem Hund üble
Schmerzen bereitete. Herr Perl schnitt die zu langen Krallen ab. Das Mittagessen
durften wir dann bei Frau Perl geniessen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte des Tages konnten wir bei mehreren Sterilisierungen
/ Kastrationen von Katzen zuschauen. Ebenfalls wurde einer Katze der Zahnstein
entfernt. Im Laufe des Tages wurde auch ein Meerschweinchen zum Kastrieren in
die Praxis gebracht. Bei einem Hund, der sich an diesem Tag sehr seltsam benahm,
konnte man schon an seinen Blick erkennen, dass er starke Schmerzen hatte. Herr
Perl hatte den Verdacht, dass ein Stück Knochen im Darm stecken geblieben ist. Da
die Praxis keine Ausrüstung zum Röntgen hat, wurden die Besitzer des Hundes an
eine Tierklinik weiter verwiesen.
Es war wirklich ein sehr interessanter und lehrreicher Tag, deshalb möchten wir
uns hiermit herzlich für dieses Angebot des VEKs bedanken. Ebenfalls danken wir
Herr Perl und Herr Iselin, dass sie uns einen Tag lang ihre abwechslungsreiche und
verantwortungsvolle Arbeit vorstellten.
Es fing schon früh morgens an, Flurin und ich mussten in Chur schon um 6.22 Uhr auf den Zug nach St. Gallen. Um etwa fünf vor 8 Uhr erreichten wir den Hauptbahnhof von St. Gallen. Von dort aus ging es mit dem Bus weiter zur Uni in eine Vorlesung. Die erste Vorlesung handelte von der Bankenkrise und schilderte diese aus der Sicht der Volkswirtschaft. Nach einer kurzen Pause, in der von Studentenorganisationen über ihre anstehenden Partys informiert wurde, fing auch schon die zweite Vorlesung an. In dieser wurde über die Wichtigkeit des guten Informationsaustausches zwischen Firma und Kunden referiert. Um etwa 12 Uhr endete auch die zweite Vorlesung und wir gingen in die Stadt, um einen Kebab zu essen. Anschliessend besichtigten wir noch die schöne St. Galler Altstadt und erfuhren von Tobias noch so einiges über die Geschichte der Stadt und ihre Sehens- würdigkeiten. Um etwa 16.00 nahmen Flurin und ich wieder den Zug nach Chur und so endete für uns ein sehr interessanter Aufenthalt in St. Gallen. Abschliessend kann gesagt werden, dass Flurin und ich dank des VEK-Tages einen guten Einblick in den echten Alltag einer Uni erhalten konnten, den wir wahrscheinlich an einem Besuchstag nicht erhalten hätten.
Am 13.02.2009 durften wir im Rahmen des VEK-Tags die wissenschaftliche
Spezialbibliothek in Brugg, geleitet von Herrn Urs Brander, besuchen.
Als erstes konnten wir uns einen Überblick über die Bibliothek mit ihren verschiedenen
Abteilungen verschaffen. Recht schnell wurde klar, dass die Bibliothek nicht zur
Unterhaltung da ist, sondern als Nachschlagewerk für die am PSI tätigen Forscher dient.
Wir durften uns auch das nicht öffentlich zugängliche Archiv mit den unzähligen alten
Zeitschriften und Dokumenten anschauen.
Nach der Bibliotheksbesichtigung konnten wir mit Herrn Urs Brander das
Gelände des Paul Scherrer Instituts (PSI) besichtigen. Unter anderem auch den
Teilchenbeschleuniger, der nur durch seine Grösse schon sehr beeindruckend war.
Am Nachmittag war das Besucherzentrum an der Reihe, in welchem wir
verschiedene „Experimente“ selber durchführen konnten. Mit einfachen Mitteln
wurden uns die verschiedenen Forschungsgebiete des PSI vorgestellt. Zum Beispiel
die neuste schonende Technologie zur Bekämpfung von Krebstumoren, bei der mit
Hilfe sogenannter Therapiemoleküle die Tumorzellen aufgespürt und zerstört werden
können.
Es war ein wirklich sehr interessanter Tag, an dem wir viel Neues erfahren und auch
erleben durften.
Ihr grosszügiges Angebot, einen Tag mit einem Mitglied des VEKs zu verbringen,
nahmen wir mit Freuden an. Da wir (Tamara und Rahel) beide mit dem Gedanken
spielen, Primarlehrerinnen zu werden, nutzten wir die Gelegenheit, um verschiedene
Einblicke in diesen Beruf zu gewinnen.
Wir durften mit Claudia Hartmann den Vormittag des Mittwochs, 11. Februar 2009 in
der Primarschule Hergiswil verbringen. Da Claudia zu dieser Zeit eine Praktikantin
hatte, konnte sie uns durch das Schulhaus und die verschiedenen Klassenstufen
führen:
Zuerst besuchten wir die zweite Klasse, welche ihre eigene ist. Anschliessend waren
wir Gäste in der Grundstufe (Kindergarten bis erste Klasse), im Englischunterricht der
Viertklässler und schliesslich noch in einer fünften Klasse.
Danach genossen wir ein gemütliches Mittagessen beim Chinesen.
Da die Schüler mittwochnachmittags schulfrei haben, besichtigten wir die berühmte
Glasi Hergiswil. Zum Abschluss des Tages machten wir noch einen kleinen
ShoppingBummel in der schönen Luzerner Altstadt.
Wir möchten Claudia Hartmann herzlich danken für diesen eindrucksvollen und sehr
interessanten Tag!
Als Erinnerung hatten wir noch ein Foto gemacht vor Claudias Haus mit Blick auf den
Vierwaldstättersee.
Um 6:06 fuhren wir von Chur nach Olten. Am frühen Morgen machten wir uns auf
die Suche nach der Praxis von Stefan. Um 8:20 trafen wir dort ein und wurden in
der Praxis herumgeführt. Danach machten wir uns mit Stefan auf den Weg, ins
Kantonsspital Olten. Dort durften wir bei drei Stress-Echokardiographien zusehen.
Danach ging es wieder Richtung Praxis. Während des ganzen Tages bekamen
wir Einsicht in Herzultraschalluntersuchungen, Belastungs-EKGs, 24h EKGs, 24h
Blutdruckmessungen und Schrittmacherkontrollen. Bei kleineren Untersuchungen
wie, Blutdruckmessen, Elektroden aufkleben, Herzabhören und Ultraschall der
Halsschlagader durften wir selbst Hand anlegen.
Während der kurzen Mittagspause gab uns Stefan hilfreiche Tipps für die
Maturaarbeit und das spätere Studium.
Nach der letzten Patientin um 17:15 machten wir uns langsam wieder auf den
Nachhauseweg und nahmen den 18:00 Zug nach Chur.
Wir durften einen unglaublichen Tag erleben, mit vielen neuen Eindrücken.
Ausserdem haben wir viel über das Herz und dessen Untersuchungsmöglichkeiten
erfahren. Durch die Erklärungen von Stefan und den anschliessenden
Untersuchungen ergab sich ein gutes Zusammenspiel von Theorie und Praxis.
Wir hatten uns von Anfang an wohl gefühlt, denn wir wurden von allen sehr
freundlich aufgenommen. Auch die Offenheit der Patienten hat uns sehr beeindruckt.
Durch all die neuen Erfahrungen waren wir am Abend so erschöpft, dass wir uns im
Zug mit Turnübungen wach halten mussten.
Gefehlt hat uns an diesem Tag nur die schöne Bündner Sonne mit blauem Himmel.
Am 2.Mai 2009 wurde uns von Frau Chantal Marti-Müller und anderen Lehrenden einen
Einblick in die Pädagogische Hochschule Graubünden gewährt.
Am Morgen besuchten wir einen Kurs über Allgemeine Didaktik bei Frau Marti-Müller.
Dabei konnten wir in einer Werkstatt verschiedene Problemlösungen erforschen. Es war
interessant bei sich selber zu sehen, wie man Probleme versucht zu lösen. Danach bekamen
wir einen Überblick über den gesamten Campus, indem Frau Marti-Müller mit uns einen
Rundgang durchgeführt hatte.
Vor dem Mittagessen besuchten wir die Sportstunde von Frau Arlette Oeschger. Mit einer
Abschlussklasse lernten wir die Grundlangen fürs Unihockey. Am Schluss blieb sogar noch
etwas Zeit, um selbst ein Match zu spielen. Danach ging es in die Mensa um ein sehr feines
Mittagessen mit Frau Marti-Müller zu geniessen. Dabei konnten wir einer Abschlussgängerin
verschiedene Fragen zur PhGR stellen.
Am Nachmittag besuchten wir noch einen Kurs über Pädagogisches Denken bei Stefan
Niedermann. Mit einer Klasse, die den Beruf KindergärtnerIn erlernen wollen, schauten wir
einen Film über Summerhill und seinen Erziehungsstil. Dieser war sehr interessant.
Mit diesem Kurs war auch schon der lehr- und erlebnisreiche Tag an der PhGR zu Ende. Wir
genossen es sehr einen guten Einblick in diese Institution zu bekommen. Dieser half uns auch
ein Stückchen weiter für unsere Entscheidungen über unsere weitere Berufslaufbahn.